SusCon Konferenz in Bonn 2012

Der Countdown für die dritte internationale Nachhaltigkeitskonferenz SusCon (www.suscon.net) läuft. Von 27. bis 28. November 2012 versammelt die UN-Stadt Bonn Entscheidungsträger und Prominente aus Wirtschaft, Zivilgesellschaft und Politik. Sie sollen nicht nur über die Green Economy diskutieren, sondern auch konkrete Aktivitäten für eine auf Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung basierende Wirtschaft auf den Weg bringen. Für die SusCon 2012 haben sich bislang dreimal so viele Teilnehmer angemeldet wie bei den Vorgängerkonferenzen. Zudem wird die SusCon noch internationaler – allein Vietnam entsendet 19 Delegierte.

Neben UN-Organisationen wie dem Entwicklungsprogramm (UNDP), der Ernährungs- und Landwirtschaftsorganisation (FAO) und dem Umweltprogramm (UNEP) engagieren sich auch internationale Nichtregierungsorganisationen wie der Weltdachverband für biologischen Landbau (IFOAM), Rainforest Alliance, Fairtrade Labelling Organizations International (FLO), das Forest Stewardship Council (FSC), UTZ-Certified, das World Agroforestry Centre (ICRAF) und der World Wide Fund for Nature (WWF). Deutsche Organisationen wie Naturland, der Naturschutzbund Deutschland (NABU) und der Bundesdeutsche Arbeitskreis für Umweltbewusstes Management (B.A.U.M.) sind ebenfalls aktive Kooperationspartner der SusCon.

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit (BMZ) und das Bundesamt für Naturschutz (BfN) setzen als Mitveranstalter starke inhaltliche Akzente bei den Themen „Verantwortliche Investitionen in Land“ und „finanzieller Ausgleich für Ökosystemdienstleistungen“. Zusätzlich bringt sich ein breites Unterstützernetzwerk aus der Wirtschaft ein.

Unter den Referenten sind Persönlichkeiten wie Alain Caparros (CEO der Rewe Group), Prof. Dr. Ernst-Ulrich von Weizsäcker (u.a. Mitglied des Club of Rome), Pavan Sukhdev (Leiter der TEEB-Biodiversitätsstudie und Gründer der “Cooperation 2020“), Helmy Abouleish (Geschäftsführer der mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnetem Sekem-Gruppe/Ägypten), Barbara Unmüßig (Vorstand der Heinrich-Böll-Stiftung) und Dr. Auma Obama (Entwicklungshelferin und Gründerin der SAUTI KUU Stiftung/Kenia). Auch Prinz Charles wird mit einer exklusiv für die SusCon aufgezeichneten Rede seine Vision von Nachhaltigkeit entfalten.

Neben den Referent/innen für die Plenumssitzungen bietet die SusCon zwölf Themenworkshops, in denen rund 70 Expert/innen anhand konkreter Projekte zeigen, wie das Konferenzthema „Green Economy – from Intention to Action“ realisiert werden kann.

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CSU Parteitag stimmt für den Antrag der Münchner AKE-Mitglieder

Der 77. Parteitag der CSU am 19./20.10. hat dem Antrag zur Einrichtung eines Energieministeriums auf Bundes- und Landesebene zugestimmt. Diese

Forderung ist im JU Arbeitskreis “Energie” in einem umfangreichen Thesenpapier begründet worden, das die Münchner AKE Bezirksvorstände Dr. Günther Westner und Dr. Federico Bürsgens wiederholt im Landesvorstanddes AKE vorgebracht und verteidigt haben.”Nach langen und zähen Diskussionen über unser Münchner Thesenpapier konnten wir dann den Landesvorstand des AKE für diese Forderung gewinnen”, erinnert sich der Bezirksvorsitzende Federico Bürsgens und führt weiter aus: “Die anfängliche Skepsis hat sich dann in Unterstützung gewandelt, so dass der Landesvorsitzende selbst den Antrag dann beim Parteitag eingebracht hat.” Sein Vorstandskollege und JU-Bezirksvorsitzender Günther Westner ergänzt: “Es freut mich sehr, dass hier eine Position der Münchner JU die Meinungsbildung der CSU zu diesem Thema geprägt hat und zeigt einmal mehr, dass wir mit unserem jungen und doch oft sehr kompetenten Mitgliedern ein wichtiger Impulsgeber für die Partei sind.”

Der Antrag lautete:

Der Parteitag möge beschließen: Die CSU fordert die Bayerische Staatsregierung und die CSU Landesgruppe im Deutschen Bundestag auf, beim Gesetzgeber darauf hinzuwirken, in der

nächsten Legislaturperiode alle energiepolitischen Kompetenzen auf Bundes- und Landesebene in eigenständigen Energieministerien zu bündeln.

Begründung:

Der Mangel einer effizienten Koordination und Steuerung der Energiewende auf Bundes- wie auf Landesebene ist einer der Gründe, weshalb die Energiewende derzeit nicht wie geplant vorangeht. Energiekonzepte werden gleichzeitig auf europäischer und nationaler Ebene erarbeitet, ohne aufeinander abgestimmt zu sein. Und auch innerhalb Deutschlands existieren in fast jedem Bundesland unterschiedliche Fahrpläne für die Energiewende. Die fehlende Koordination der Energiewende wird an viele Stellen sichtbar und deshalb ist es unabdingbar, ab der nächsten Legislaturperiode die energiepolitischen Kompetenzen zu bündeln und auf Bundes- wie Landesebene Energieministerien einzusetzen. Hauptaufgabe

der Energieministerien wird es sein, die Maßnahmen der Energiewende zwischen allen Ebenen abzustimmen und die Umsetzung zu koordinieren. So kann die Energiewende zügiger und vor allem kosteneffizienter umgesetzt werden.