Umfrage sieht Zustimmung unter Firmen für Freihandelsabkommen TTIP

Die Mehrzahl der Unternehmen in Deutschland rechnet einer Umfrage zufolge durch das umstrittene Freihandelsabkommen zwischen Europa und den USA (TTIP) mit einem Abbau der bürokratischen Hindernisse. In der Befragung des Instituts der Deutschen Wirtschaft unter 260 Firmen äußerten sich fast drei Viertel in diesem Punkt zuversichtlich. “TTIP hat für viele Unternehmen Vorteile”, sagte der Geschäftsführer des Beratungsunternehmens IW Consult, Karl Lichtblau, bei der Vorstellung der Studie am vorangegangenen Mittwoch in München.

Ein hochrangiger Mitarbeiter der EU-Kommission warnte bei einem Kongress der Vereinigung der bayerischen Wirtschaft davor, angesichts der anhaltenden Diskussion über TTIP zu resignieren. Das Scheitern der Verhandlungen sei keine Option, sagte Frank Hoffmeister, der als stellvertretender Kabinettschef von Handelskommissar Karel De Gucht in die Gespräche eingebunden ist. “Wenn wir diese Verhandlungen nicht hinbekommen, sind wir alle beschädigt.” Einen Vorstoß Italiens für eine abgespeckte Version des Abkommens “TTIP light”, lehnte der Jurist ab. “Das ist ein schlechter Deal.”

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