Klimaschutz verschieben wird teuer

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Das Europaparlament plädiert für eine Fortführung der weltweiten Bemühungen zum Klimaschutz. Für die UN-Klimakonferenz in Lima, die kommenden Montag beginnt, fordern die Abgeordneten konkrete Vorbereitungen für den entscheidenden Klimagipfel in Paris Ende 2015. „In Lima muss der Weg zu einem verbindlichen Abkommen für die Zeit nach 2020 eingeschlagen werden”, sagte der CDU-Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz, der die Entschließung für die EVP-Fraktion vorbereitet hat.
„Die Wissenschaftler sagen uns, dass Klimaschutz bezahlbar ist. Nichthandeln jedenfalls ist erheblich teurer. Europa muss die treibende Kraft beim internationalen Klimaschutz bleiben. Es wird sich auch wirtschaftlich auszahlen, wenn wir Europäer bei innovativer Klimaschutztechnik vorne bleiben”, so Florenz.
„Die Erderwärmung muss auf zwei Grad begrenzt werden. Dazu muss die Lima-Konferenz die Struktur für das verbindliche Abkommen festlegen, dass wir für 2015 in Paris brauchen”, sagte der CDU-Europaabgeordnete.
„Dabei müssen wir auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie im Auge behalten. Die Klimaziele sollten ehrgeizig und realistisch sein. Mit einer Abwanderung der Industrie nach außerhalb Europas ist dem Klimaschutz nicht gedient. Umweltgesetzgebung sollte von den Unternehmen aber auch als Chance für Investitionen in innovative neue Technologien genutzt werden”, so Florenz.
Die UN-Klimakonferenz im peruanischen Lima findet vom 01. bis 12. Dezember statt. Dort geht es um die Vorbereitung der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015, wo es neue verbindliche Klimaschutzziele für die Zeit nach 2020 geben soll.

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