München: Stadtrat hat “Handlungsprogramm Mittlerer Ring” beschlossen

Landshuter Allee

Landshuter Allee

Nachdem dem Münchner Stadtrat die Ergebnisse der Machbar-keitsuntersuchungen und Öffent-lichkeitsveranstaltungen zu den Abschnitten des Mittleren Rings – Tegernseer Landstraße und Landshuter Allee – vorliegen wir nun dem Tunnelprojekt an der Landshuter Allee wird als Ringabschnitt mit der absolut höchsten Einwohnerdichte und zugleich stärksten Verkehrs-belastung sowie aufgrund der größten Chancen für städtebauliche Verbesserungen und Verbesserungen der Lärmsituation für die nächsten Planungsschritte die höchste Priorität eingeräumt. Für den Abschnitt Tegernseer

Tegernseer Landstraße

Tegernseer Landstraße

Landstraße wird als vorstellbarer Lösungsansatz die Verlängerung des Candidtunnels weiterverfolgt. Wegen der noch grundsätzlich zu klärenden Abwickelbarkeit des Verkehrs während der Bauzeit als zentrale Realisierungsvoraussetzung wird dieser Abschnitt bezüglich der Priorisierung gegenüber der Landshuter Allee jedoch nachgeordnet in die zweite Priorität eingestuft. Die Verwaltung wird vom Stadtrat deshalb beauftragt, die nächste Planungsstufe für das vorliegende Tunnelkonzept für die Landshuter Allee einzuleiten und für die Tegernseer Landstraße eine vertiefte Untersuchung für weitere Planungen zu entwickeln.

So könnte die Unterführung des Isarrings aussehen. (Visualisierung: Bürgerinitiative “EIN Englischer Garten”)

So könnte die Unterführung des Isarrings aussehen. (Visualisierung: Bürgerinitiative “EIN Englischer Garten”)

Der Ringabschnitt Isarring  / Englischer Garten wird aufgrund der anders gelagerten Zielsetzung gesondert behandelt. Gemäß der Untersuchungsergebnisse ist eine grundsätzliche bauliche Realisier-barkeit dieser Tunnelbau-maßnahme gegeben. Neben der noch laufenden Prüfung der verkehrlichen Wirksamkeit sowie der Prüfung alternativer Möglichkeiten der Anbindung des Seehauses und der Hirschau und der alternativen Legung der Tunnelportale inklusive der Auswirkungen auf die Baum- und Grünbilanz besteht jedoch noch weiterer Prüfungsbedarf. Als Realisierungsvoraussetzung sieht der Stadtrat eine maßgebliche finanzielle Förderung durch den Freistaat Bayern als Eigentümer des Englischen Gartens sowie ein das Vorhaben unterstützendes Sponsoring durch Private und Unternehmen.

Die Verwaltung wird zudem für alle als störanfällig eingestuften Abschnitte des Mittleren Rings (u.a. Innsbrucker Ring, Leuchtenbergring) Leistungsfähigkeitsanalysen durchführen und verkehrsplanerische, -steuernde, -lenkende und -reduzierende Maßnahmenvorschläge erarbeiten.Nach Vorliegen der Ergebnisse der vertiefenden Untersuchungen wird die Verwaltung dem Stadtrat einen Entscheidungsvorschlag zur Realisierung der Tunnelbaumaßnahmen am Mittleren Ring inklusive Zeitplan und unter Berücksichtigung aller den Zeitplan beeinflussenden weiteren Straßen-infrastrukturprojekte vorlegen.

Weitere Informationen zum Thema sind auch im Internet abrufbar unter

http://www.muenchen.de/rathaus/Stadtverwaltung/Referat-fuer-Stadtplanung-und-Bauordnung/Verkehrsplanung/Motorisierter-Verkehr/Mittlerer-Ring.html

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