Klimaschutz verschieben wird teuer

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Das Europaparlament plädiert für eine Fortführung der weltweiten Bemühungen zum Klimaschutz. Für die UN-Klimakonferenz in Lima, die kommenden Montag beginnt, fordern die Abgeordneten konkrete Vorbereitungen für den entscheidenden Klimagipfel in Paris Ende 2015. „In Lima muss der Weg zu einem verbindlichen Abkommen für die Zeit nach 2020 eingeschlagen werden”, sagte der CDU-Europaabgeordnete Karl-Heinz Florenz, der die Entschließung für die EVP-Fraktion vorbereitet hat.
„Die Wissenschaftler sagen uns, dass Klimaschutz bezahlbar ist. Nichthandeln jedenfalls ist erheblich teurer. Europa muss die treibende Kraft beim internationalen Klimaschutz bleiben. Es wird sich auch wirtschaftlich auszahlen, wenn wir Europäer bei innovativer Klimaschutztechnik vorne bleiben”, so Florenz.
„Die Erderwärmung muss auf zwei Grad begrenzt werden. Dazu muss die Lima-Konferenz die Struktur für das verbindliche Abkommen festlegen, dass wir für 2015 in Paris brauchen”, sagte der CDU-Europaabgeordnete.
„Dabei müssen wir auch die Wettbewerbsfähigkeit der europäischen Industrie im Auge behalten. Die Klimaziele sollten ehrgeizig und realistisch sein. Mit einer Abwanderung der Industrie nach außerhalb Europas ist dem Klimaschutz nicht gedient. Umweltgesetzgebung sollte von den Unternehmen aber auch als Chance für Investitionen in innovative neue Technologien genutzt werden”, so Florenz.
Die UN-Klimakonferenz im peruanischen Lima findet vom 01. bis 12. Dezember statt. Dort geht es um die Vorbereitung der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015, wo es neue verbindliche Klimaschutzziele für die Zeit nach 2020 geben soll.

Union macht bei TTIP Druck auf SPD

grosse-broehmerDie Union fordert von der SPD, ihre Bedenken gegen das geplante Freihandelsabkommen zwischen der EU und den USA (TTIP) fallenzulassen. “Ich wünsche mir, dass die Kollegen in der SPD und erst recht Bedenkenträger bei der Opposition in der Lage sind, zu begreifen, welche Chancen TTIP in sich birgt”, sagte der Parlamentarische Geschäftsführer der Unions-Fraktion, Michael Grosse-Brömer, in Berlin. Dabei bezog sich der CDU-Politiker insbesondere auf die geplanten umstrittenen Regeln zum Investorenschutz.

Deutschland habe seit 1960 mehr als 134 Vereinbarungen mit Drittstaaten abgeschlossen, in denen ein Investorenschutz vorhanden sei. Dies sei größtenteils zum Vorteil Deutschlands. Weltweit gebe es zudem 3500 Freihandelsabkommen, die Investorenschutzregelungen enthielten. Es sei sinnvoll, in diesem Bereich weltweite Standards zu setzen. Auch Kritik an der mangelnden Transparenz der Verhandlungen hält Grosse-Brömer für unbegründet.

Er hoffe darauf, dass Wirtschaftsminister und SPD-Chef Sigmar Gabriel Skeptiker in den eigenen Reihen zum Freihandelsabkommen noch überzeugen könne. “Wir brauchen TTIP-Euphorie, statt TTIP-Hysterie”, unterstrich der CDU-Politiker. Häufig schwinge hier auch “Anti-Amerikanismus” mit. CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt sagte, die Diskussion über die geplanten Investitionsschutzklauseln werde in der Öffentlichkeit zu einseitig geführt. In vielen bilateralen Abkommen seien ähnliche Regelungen enthalten. Eine komplette Aufweichung beim TTIP hätte auch Signalwirkung für andere Abkommen.

Gabriel: Investorenschutz nicht komplett zu verhindern
Gabriel bereitet seine Partei bereits darauf vor, dass Konzerne bei den europäischen Handelsabkommen mit Kanada und den USA in gewissem Umfang doch Sonderrechte erhalten werden. Die SPD hatte auf einem kleinen Parteitag im September beschlossen, dass ein solcher Investorenschutz in Verträgen zwischen westlichen Demokratien überflüssig sei.

Gabriel, der sich am Montag erstmals mit der neuen EU-Handelskommissarin Cecilia Malmström in Berlin getroffen hatte, betont jetzt aber, dass die Bundesregierung es wohl nicht schaffen werde, diesen Punkt aus dem fertig ausgehandelten Ceta-Abkommen der EU mit Kanada vollständig zu tilgen: “Ich glaube nicht, dass es möglich sein wird, die Investitionsschutzabkommen komplett aus Ceta herauszubekommen”, so Gabriel.

Diese Einschätzung könnte in der SPD für Unruhe sorgen. Im Parteitagsbeschluss, der auf einem Papier von Gabriel und den Gewerkschaften beruht, heißt es dazu: “Investitionsschutzvorschriften sind (…) grundsätzlich nicht erforderlich.” Gabriel mahnte nun aber mehr Realismus in den eigenen Reihen an.

Malmstörm zu kleinen Änderung bereit
Malmström ist Berichten zufolge in einzelnen Punkten zu Änderungen beim Investorenschutz bereit. Nachbesserungen hat sie offiziell für Ceta angekündigt. Malmström muss das kritische EU-Schwergewicht Deutschland ins Boot holen, um die Abkommen durchzubringen. So signalisierte sie, dass das Ceta-Abkommen mit Kanada noch an der einen oder anderen Stelle geringfügig verändert werden könne, ohne die Verhandlungen neu zu starten. Als Geste des guten Willens kann auch verstanden werden, dass die Handelskommissarin ankündigte, dass Ceta “wahrscheinlich” doch die Zustimmung aller 28 nationalen Parlamente der EU-Staaten benötige – was eine zentrale deutsche Forderung ist. Bislang pochte Brüssel darauf, dass das allein Sache der EU-Institutionen sei.

Die Bürgerbewegung Campact gibt sich damit nicht zufrieden: Ceta überschreite in vielen Punkten jene “roten Linien”, die Gabriel gemeinsam mit dem DGB formuliert habe. Gegner des TTIP-Abkommens mit den USA reichten unterdessen Klage beim höchsten EU-Gericht ein. Sie wehren sich gegen eine Entscheidung der EU-Kommission, die eine Bürgerinitiative gegen TTIP nicht zugelassen hatte. Die Investitionsschutzregelungen sollen es Unternehmen erlauben, vor Schiedsgerichten gegen Staaten zu klagen, wenn sie sich ungerecht behandelt fühlen. Die nationalen Gerichte würden umgangen. Gabriel hält die normalen Rechtswege in der EU sowie in Kanada oder den USA für ausreichend.

Ceta als Vorbild für TTIP
Ceta gilt als Blaupause für das geplante große Handelsabkommen TTIP zwischen Europa und den USA. Durch gemeinsame Standards und den Wegfall von Zöllen sollen im dann größten Wirtschaftsraum der Welt viele neue Jobs sowie mehr Wachstum entstehen. Offen ist, ob der Investorenschutz auch jene Schiedsgerichte umfassen wird, vor denen Konzerne Staaten auf hohen Schadenersatz verklagen könnten. So fordert etwa der schwedische Stromkonzern Vattenfall von Deutschland vor einem US-Schiedsgericht eine Milliardensumme wegen des Atomausstiegs.

Bild: Dominik Butzmann • CC-BY-SA-3.0-de

Aufgearbeitet: Die Geschichte der Ost-CDU

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Wer immer noch glaubt, die Geschichte der Ost-CDU sei nicht aufgearbeitet worden, dem empfehle ich einen Blick in die unten stehende Auflistung der Konrad-Adenauer-Stiftung. Sie gibt einen umfassenden Überblick über die vielen unterschiedlichen Publikationen zu diesem Thema.

 

CDU in der SBZ/DDR (Ost-CDU) Auswahlbibliographie

Augustin, Judith: Die Kirchenpolitik der Ost-CDU in den frühen Jahren der DDR. Kiel 2002.

Baus, Ralf Thomas: Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands in der sowjetisch besetzten Zone 1945 bis 1948. Gründung – Programm – Politik (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 36). Düsseldorf 2001.

Bobrowski, Stefan: Politische und soziale Mechanismen bei der Elimination und Integration von “bürgerlichen” Parteien in der Volksdemokratie der SBZ/DDR 1945 bis 1952. Gezeigt am Beispiel der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands (CDUD). Methoden der Gleichschaltung. Göttingen 1983.

Brunner, Detlev: Der Schein der Souveränität. Landesregierung und Besatzungspolitik in Mecklenburg-Vorpommern 1945-1949. Weimar 2006.

Buchstab, Günter (Hg.): Verfolgt und entrechtet. Die Ausschaltung Christlicher Demokraten unter sowjetischer Besatzung und SED-Herrschaft 1945-1961. Eine biographische Dokumentation. Bearb. von Brigitte Kaff, Franz-Josef Kos. Düsseldorf 1998.

Ders. (Hg.): Die CDU in der sowjetisch besetzten Zone/DDR 1945-1952 (Aktuelle Fragen der Politik 4). Melle 1994.

Ders. (Hg.): Repression und Haft in der SED-Diktatur und die “gekaufte Freiheit”. Dokumentation des 14. Buchenwald-Gesprächs vom 22. bis 23. November 2004 in Berlin zum Thema “Häftlingsfreikauf”. Sankt Augustin 2005.

Creuzberger, Stefan: Die sowjetische Besatzungsmacht und das politische System der SBZ (Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismus-Forschung 3). Weimar 1996.

Frölich, Jürgen (Hg.): “Bürgerliche” Parteien in der SBZ/DDR. Zur Geschichte von CDU, LDP(D), DBD und NDPD 1945 bis 1953. Köln 1995.

Gesamtdeutsches Institut (Hg.): Außerordentlicher Parteitag der Christlich- Demokratischen Union der DDR (15./16.12.1989). Bonn 1990.

Henkel, Rüdiger: Im Dienste der Staatspartei. Über Parteien und Organisationen der DDR. Baden-Baden 1994.

Hübsch, Reinhard: Als die Mauer wuchs. Zur Deutschlandpolitik der Christdemokraten 1945-1970. Potsdam 1998.

Jäger, Wolfgang/Walter, Michael: Die Allianz für Deutschland. CDU, Demokratischer Aufbruch und Deutsche Soziale Union 1989/90. Köln 1998.

Jander, Ingrid: Politische Verfolgung in Brandenburg 1949 bis 1953. Der Kampf gegen Ost-CDU, Bauern und Kirchen im Spiegel der Akten von SED und Staatssicherheit (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 59). Düsseldorf 2012.

Kaff, Brigitte (Hg.): „Gefährliche politische Gegner“. Widerstand und Verfolgung in der sowjetischen Zone/DDR. Düsseldorf 1995.

Dies. (Hg.): Junge Union 1945-1950. Jugendpolitik in der sowjetisch besetzten Zone. Freiburg i. Br. 2003.

Keiderling, Gerhard: Um Deutschlands Einheit. Ferdinand Friedensburg und der Kalte Krieg in Berlin 1945-1952. Weimar 2009

Kiefer, Markus: Gründung und Anfänge der CDU in Thüringen (1945-1952). Erfurt 1995.

Kloth, Hans Michael: Vom “Zettelfalten” zum freien Wählen. Die Demokratisierung der DDR 1989/90 und die “Wahlfrage” (Forschungen zur DDR-Gesellschaft). Berlin 2000.

Kos, Franz-Josef: Politische Justiz in der DDR. Der Dessauer Schauprozess vom April 1950. München 1996 (Sonderdruck aus: Vierteljahrshefte für Zeitgeschichte 3/1996).

Krebs, Ulrich Wolfgang: Deutschlandpolitische Ansätze der Ost-CDU 1945-1953. Frankfurt am Main 1996.

Kurze, Markus: 65 Jahre Christdemokraten in Burg und im Jerichower Land / Sachsen- Anhalt. Burg 2010.

Lapp, Peter Joachim: Ausverkauf. Das Ende der Blockparteien. Berlin 1998.

Ders.: Georg Dertinger. Journalist – Außenminister – Staatsfeind. Freiburg i. Br. 2005.

Ders.: Gerald Götting – CDU-Chef in der DDR. Eine politische Biografie. Aachen 2011.

Lieberknecht, Christine/Vaatz, Arnold/Heitmann, Steffen: Unterwegs zur Einheit (Aktuelle Fragen der Politik 20) Sankt Augustin 1994.

Neubert, Ehrhart: Der Brief aus Weimar. Zur Selbstbefreiung der CDU im Herbst 1989. Sankt Augustin/Berlin 2014. http://www.kas.de/wf/de/33.38336/

Niggemeier, Adolf (Bearb.): Die CDU/DA Fraktion in der Volkskammer der DDR, März bis September 1990. Sitzungsprotokolle und andere Dokumente. Eine Arbeit zur Darstellung der Wirksamkeit von Christlich-Demokratischer Union und der Partei des Demokratischen Aufbruchs in der 10. Wahlperiode der Volkskammer der DDR in Auftrag gegeben vom CDU/DA Fraktionsvorstand. O. O. o. J.

Odenbach, Joachim: Die Entwicklung der Ost-CDU in Sachsen nach 1945. Leipzig 1993.

Richter, Michael: Die Ost-CDU 1948-1952. Zwischen Widerstand und Gleichschaltung. 2. Aufl. (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 19). Düsseldorf 1991.

Ders./Rissmann, Martin (Hg.): Die Ost-CDU. Beiträge zu ihrer Entstehung und Entwicklung (Schriften des Hannah-Arendt-Instituts für Totalitarismusforschung 2). Weimar 1995.

Rißmann, Martin: Kaderschulung in der Ost-CDU 1949-1971. Zur geistigen Formierung einer Blockpartei (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 27). Düsseldorf 1995.

Schalück, Andreas: Eine Agentur der Kirchen im Staatsapparat? Otto Nuschke und die Hauptabteilung “Verbindung zu den Kirchen” 1949-1953 (Studien des Forschungsverbundes SED-Staat an der Freien Universität Berlin). Berlin 1999.

Schmeitzner, Mike: Im Schatten der FDJ. Die “Junge Union” in Sachsen 1945-1950 (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung. Berichte und Studien 47). Göttingen 2004.

Schmidt, Martin: Die Ost-CDU und ihre Kontakte zu ausgewählten westeuropäischen Staaten. Zur internationalen Arbeit der CDU 1961-89. Brühl 2006.

Schmidt, Ute: Von der Blockpartei zur Volkspartei? Die Ost-CDU im Umbruch 1989-1994 (Schriften des Zentralinstituts für sozialwissenschaftliche Forschung der Freien Universität Berlin 81). Opladen 1997.

Schmidt-Pohl, Jürgen: Christlich-Demokratische Union Deutschlands. Sichtbare und geheime Parteitransformation der CDUD in der SBZ und Mitverantwortungs-Diktatur DDR. Von der “kleinbürgerlich-demokratischen” Blockpartei der SBZ zum mitverantwortlichen Bündnispartner in der zweiten deutschen Diktatur (Schwarzbuch- Archiv 5). Schwerin 2003.

Schmitt, Karl/Oppelland, Torsten (Hg.): Parteien in Thüringen. Ein Handbuch (Handbücher zur Geschichte des Parlamentarismus und der politischen Parteien 16). Düsseldorf 2008.

Schürmanns, Sebastian: Die “Neue Zeit” und die CDU der SBZ im Jahre 1947/48. Köln 2000.

Schwießelmann, Christian: Die Christlich-Demokratische Union Deutschlands in Mecklenburg und Vorpommern. Von der Gründung bis zur Auflösung des Landesverbandes (1945–1952) (Forschungen und Quellen zur Zeitgeschichte 58). Düsseldorf 2011.

Speckmann, Thomas: Hugo Dornhofer. Biographische Studien 1896-1977. Rudolstadt 2003.

Suckut, Siegfried (Hg.): Blockpolitik in der SBZ/DDR 1945-1949. Die Sitzungsprotokolle des Zentralen Einheitsfront-Ausschusses. Quellenedition (Mannheimer Untersuchungen zu Politik und Geschichte der DDR 3). Köln 1986.

Stephan, Gerd-Rüdiger (Hg.): Die Parteien und Organisationen der DDR. Ein Handbuch. Berlin 2002.

Thiem, Christian: Die Länderkammer der Deutschen Demokratischen Republik (1949- 1958). Eine verfassungsgeschichtliche Darstellung von der Entstehung bis zur Auflösung (Schriften zur Verfassungsgeschichte 84). Berlin 2011.

Veen, Hans-Joachim (Hg.): Lexikon Opposition und Widerstand in der SED-Diktatur. Berlin 2000.

Weber, Hermann (Hg.): Parteiensystem zwischen Demokratie und Volksdemokratie. Dokumente und Materialien zum Funktionswandel der Parteien und Massenorganisationen

in der SBZ/DDR 1945 – 1950 (Mannheimer Untersuchungen zu Politik und Geschichte der DDR). Köln 1982.

Weil, Francesca: Verhandelte Demokratisierung. Die Runden Tische der Bezirke 1989/90 in der DDR (Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung. Berichte und Studien 60). Göttingen 2011.

Weilemann, Peter R. (Hg.): Parteien im Aufbruch. Nichtkommunistische Parteien und politische Vereinigungen in der DDR vor der Volkskammerwahl am 18. März 1990 (Deutschland-Report 8). Melle 1990.

Wilke, Manfred/Fischer, Alexander (Hg.): Parteienanfänge in der Sowjetisch Besetzten Zone. Sankt Augustin 1992.

Winterhager, Friedrich: Günther Gereke. Ein Minister im Spannungsfeld des Kalten Krieges. Biographischer Essay. Ludwigsfelde 2002.

Wunnicke, Christoph: Die Blockparteien der DDR. Kontinuitäten und Transformation 1945-1990. Berlin 2014.

Zeidler, Stephan: Auf dem Weg zur Kaderpartei? Zur Rolle der Ost-CDU in der inneren Entwicklung der DDR 1952-53. Hamburg 1996.

Ders.: Die CDU in der DDR vor dem Mauerbau (1953-1961). Bonn 2001.

Beiträge in Zeitschriften und Sammelwerken

Agethen, Manfred: Die Akten der Ost-CDU und der Demokratischen Bauernpartei Deutschlands (DBD) im Archiv für Christlich-Demokratische Politik. Eine Bestandsaufnahme. In: Historisch-Politische Mitteilungen 2 (1995), S. 309-311. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_02_95/HPM_02_95_13.pdf

Ders.: Die CDU in der DDR. In: Kleine Geschichte der CDU. Redaktion: Felix Becker. Konrad-Adenauer-Stiftung. Sonderausgabe. Stuttgart 1995, S. 201-249.

Ders.: Die CDU in der SBZ/DDR 1945-1990. Neuere Literatur (1990-1996). In: Historisch-Politische Mitteilungen 3 (1996), S. 235-253. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_03_96/HPM_03_96_12.pdf

Ders.: Franz Schleusener – ein Opferkommunistischer Gewaltherrschaft in Brandenburg. In: Historisch-Politische Mitteilungen 15 (2008), S. 167-189. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_15_08/HPM_15_08_9.pdf

Wilde, Manfred: Die SBZ-CDU 1945-1947. Zwischen Kriegsende und kaltem Krieg. München 1998.

Ders.: Die Protokolle der Leitungsgremien der CDU in der SBZ, 1945-1949. Ein Editionsprojekt des Archivs für Christlich-Demokratische Politik. In: Historisch-Politische Mitteilungen 7 (2000), S. 311-323. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_07_00/HPM_07_00_14.pdf

Ders.: Unruhepotentiale und Reformbestrebungen an der Basis der Ost-CDU im Vorfeld der Wende. Der “Brief aus Weimar” und der “Brief aus Neuenhagen. In: Historisch- Politische Mitteilungen 1 (1994), S. 89-114. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_01_94/HPM_01_94_7.pdf

Baron, Udo: Doppelmoral. Geschichte der CDU-Blockpartei und die Partei Die Linke. In: Mut 44 (2009) 505, S. 68-79.

Baus, Katrin/Baus, Ralf: Die Gründung der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands in Brandenburg 1945. In: Historisch-Politische Mitteilungen 6 (1999), S. 79-107. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_06_99/HPM_06_99_4.pdf

Baus, Ralf Thomas: Die Gründung der Christlich-Demokratischen Union Deutschlands in Sachsen 1945. In: Historisch-Politische Mitteilungen 2 (1995), S. 83-117. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_02_95/HPM_02_95_4.pdf

Bergmann-Pohl, Sabine: Volkskammerpräsidentin und letztes Staatsoberhaupt : Erinnerungen vom Anfang und Ende des Parlamentarismus in der DDR In: Die Politische Meinung (2014) Sonderausgabe 2, S. 121-124.

Besier, Gerhard: Auf der kirchenpolitischen Nebenbühne des SED-Staates. Evangelische Kirche und Ost-CDU. In: Von der ersten Diktatur in die zweite Demokratie. Kirchlicher Neubeginn in der Nachkriegszeit. Kirchen, Parteien und Ideologien im Zeichen des Ost- West-Konflikts. Band 2. Neukirchen-Vluyn 1994, S. 190-270.

Ders.: Die Ost-CDU, ihre Religionspolitik und das MfS. In: Historisch-Politische Mitteilungen 3 (1996), S. 133-144. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_03_96/HPM_03_96_6.pdf

Beuthien, Gunda: Der Union-Verlag der Ost-CDU. Entstehung und Entwicklung des Verlages bis in die 1960er Jahre unter Berücksichtigung seiner Beziehungen zu den Verlagen Koehler & Amelang und Wolfgang Jess. In: In: Leipziger Jahrbuch zur Buchgeschichte 10 (2000), S. 249-340.

Buchstab, Günter: Zwischen Widerstand und Gleichschaltung. Zur Geschichte der Ost- CDU nach 1948. In: Zeitschrift zur politischen Bildung 28 (1991) 2, S. 27-31.

Donth, Stefan: Im Schatten der FDJ. Die Junge Union in der Sowjetischen Besatzungszone und in den ersten Jahren der DDR von 1945-1950. In: Historisch- Politische Mitteilungen 12 (2005), S. 335-339. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_12_05/HPM_12_05_21.pdf

Ders.: Die Sowjetische Militäradministration in Deutschland und die Vertriebenenpolitik der CDU in Sachsen von 1945 bis 1952. In: Historisch Politische Mitteilungen 18 (2011), S. 13-47.
http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_18_11/Donth.pdf

Ders.: Die Sowjetische Militäradministration und die CDU in Sachsen 1945-1952. Eine bürgerliche Partei aus dem Blickwinkel der Besatzungsmacht. In: Historisch-Politische Mitteilungen 7 (2000), S. 109-133. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_07_00/HPM_07_00_5.pdf

Güth, Luise: „Resignation ist unchristlich“! Der Rostocker Bezirksverband der CDU(D) in den Jahren 1985-1989. In: Historisch-Politische Mitteilungen 21 (2014), S. 65-84.

Hausmann, Marion: Ernst Lemmer in der SBZ (1945-1949). Der lange Weg nach Westen. In: Historisch-Politische Mitteilungen 11 (2004), S. 147-170. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_11_04/HPM_11_04_7.pdf

Kos, Franz-Josef: Der Fall Dertinger und die Ost-CDU. Ein Stimmungsbild aus den Monaten Januar und Februar 1953. In: Historisch-Politische Mitteilungen 4 (1997), S. 105-140.

Kubina, Michael: “… die keine Ahnung von der DDR haben”. Die Wende der Blockparteien und die Blockparteien in der “Wende”. In: Zeitschrift des Forschungsverbundes SED- Staat (2009) 25, S. 3-21.

Richter, Michael: Aufbruch an der Basis. Zur Situation in der Ost-CDU vom Beginn der Gorbatschowschen Reformpolitik bis zum Sonderparteitag im Dezember 1989. Eine Dokumentation. In: Historisch-Politische Mitteilungen 8 (2001), S. 189-240. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_08_01/HPM_08_01_12.pdf

Ders.: Die Blockpartei CDU und die friedliche Revolution 1989/90. In: Tilman Mayer (Hg.): Deutscher Herbst 1989 (Schriftenreihe der Gesellschaft für Deutschlandforschung 99). Berlin 2010, S. 119-127.

Ders.: Jugend zwischen den Diktaturen. Manfred Klein und die christlich-demokratische Jugendopposition in der SBZ. Vortrag gehalten bei der Gedenkveranstaltung für Manfred Klein am 13. März 2007 in Berlin, durchgeführt von der Konrad-Adenauer-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stiftung Aufarbeitung. In Historisch-Politische Mitteilungen 14 (2007), S. 67-78. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_14_07/HPM_14_07_4.pdf

Ders.: Zur Entwicklung der Ost-CDU im Herbst 1989. In: Historisch-Politische Mitteilungen 1 (1994), S. 115-133. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_01_94/HPM_01_94_8.pdf

Rißmann, Martin: Zur Rolle der Ost-CDU im politischen System der DDR. In: Historisch- Politische Mitteilungen 1 (1994), S. 69-88. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_01_94/HPM_01_94_6.pdf

Rütters, Peter: Gertrud Wronka. Eine katholische Frauenkarriere in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In: Historisch-Politische Mitteilungen 14 (2007), S. 137-152. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_14_07/HPM_14_07_8.pdf

Ruthendorf-Przewoski, Cornelia von: “Sozialismus aus christlicher Verantwortung? Die (Ost-)CDU und die Kirchenpolitik in Thüringen”. (Evangelische Akademie Thüringen, Neudietendorf 2./3. Dezember 2011) In: Mitteilungen zur Kirchlichen Zeitgeschichte (2012) 6, S. 227-232.

Schäfer, Bernd: Die Kirchenpolitik der Ost-CDU und die katholische Kirche in der SBZ/DDR. In: Historisch-Politische Mitteilungen 5 (1998), S. 145-165. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_05_98/HPM_05_98_6.pdf

Ders.: Priester in zwei deutschen Diktaturen. Die antifaschistische Legende des Karl Fischer (1900-1972). In: Historisch-Politische Mitteilungen 7 (2000), S. 53-78. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_07_00/HPM_07_00_3.pdf

Schwießelmann, Christian: Blockflöten im Parteienkonzert? Das Beispiel der Nordost-CDU von der Gründung bis zur Gegenwart. In: Deutschland Archiv 42 (2009) 3, S. 414-424.

Ders.: Die CDU im Norden der DDR 1952 bis 1961. Ein Blick hinter die Kulissen einer Blockpartei in den Bezirken Neubrandenburg, Rostock und Schwerin. In: Zeitgeschichte regional 13 (2009) 1, S. 37-57.

Ders.: Norddeutsch, protestantisch, liberal. Gründerpersönlichkeiten der CDU in Mecklenburg-Vorpommern. In: Historisch-Politische Mitteilungen 13 (2006), S. 25-46. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_13_06/HPM_13_06_2.pdf

Ders.: Zwischen Fremdsteuerung und Mitverantwortung. Innenansichten der CDU im Norden der DDR. In: Historisch Politische Mitteilungen 16 (2009), S. 109-153. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_16_09/HPM_16_09_6.pdf

Speckmann, Thomas: “Ein Mahnmal für die Freiheit”. Die Gleichschaltung der Ost-CDU aus der Sicht des Eichsfelder Christdemokraten Hugo Dornhofer. In: Historisch-Politische Mitteilungen 11 (2004), S. 311-332. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_11_04/HPM_11_04_16.pdf

Tischner, Wolfgang: Nicht alles Blockflöten : die Ost-CDU in der Friedlichen Revolution. In: Die Politische Meinung (2014) Sonderausgabe 2, S. 116-120.

Vössing, Ansgar: Die Kontakte der Berliner CDU zur Opposition und zu neuen Parteien in der DDR : Erinnerungen aus der Zeit zwischen September 1989 und Oktober 1990. In: Deutschland Archiv 43 (2010) 1, S. 52-59.

Wettig, Gerhard: Der Konflikt der Ost-CDU mit der Besatzungsmacht 1945-1948 im Spiegel sowjetischer Akten. In: Historisch-Politische Mitteilungen 6 (1999), S. 109-137. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_06_99/HPM_06_99_5.pdf

Winkler, Manja: Die Christlich Demokratische Union in Leipzig 1945 bis 1948. In: Historisch-Politische Mitteilungen 15 (2008), S. 125-142. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_15_08/HPM_15_08_7.pdf

Wirth, Günter: Zu Transformationsprozessen in der DDR-CDU 1989/90. Günter Wirth und die DDR-CDU. Mit einer biographisch-editorischen Vorbemerkung von Manfred Agethen. In: Historisch-Politische Mitteilungen 8 (2001), S. 241-265. http://www.kas.de/upload/ACDP/HPM/HPM_08_01/HPM_08_01_13.pdf

Zeidler, Stephan: Entstehung und Entwicklung der Ost-CDU 1945-1989. Zum Wandlungs- und Gleichschaltungsprozess einer Blockpartei. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 46 (1996) 16/17, S. 22-30.